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Fachpresse, 20.09.2013, 09:44

Internationaler Fachkongress: Ingenieure und Entwickler von ThyssenKrupp Elevator zu Gast an der Universität Northampton

Kooperation mit der School of Science and Technology besteht seit knapp einem Jahr

Vom 26. bis 27. September findet das gemeinsam von der Universität Northampton und der Arbeitsgruppe Aufzüge des Chartered Institution of Building Services Engineers (CIBSE) organisierte „3rd Symposium on Lift and Escalator Technologies“ im Highgate House in Northampton, Großbritannien, statt. Wissenschaftler und Studierende präsentieren hier gemeinsam mit Ingenieuren und Entwicklern der weltweit größten Aufzugshersteller ihre wissenschaftlichen Arbeiten und neuesten Technologien. Für ThyssenKrupp Elevator ist der internationale Fachkongress weit mehr als eine Plattform zum informativen Austausch und Networking: Auf einem mehrtägigen R&D- Trainingsevent mit Wissenschaftlern der School of Science and Technology der Universität Northampton sollen im Vorfeld des Symposiums neue Handlungsfelder für die vor einem Jahr begonnene Kooperation diskutiert werden.

„Nachhaltige Innovationsfähigkeit setzt neben hochqualifizierten Fachkräften zunehmend auch einen umfassenden Wissensaustausch zwischen Wirtschaft und Forschung voraus“, erklärt Thomas Ehrl, Engineering Training Manager bei ThyssenKrupp Elevator und Initiator des Trainingsevents. „Durch gemeinschaftliche Veranstaltungen, wie im Rahmen unseres ‘Accelerated Engineering Training‘, erhalten wir die Chance, bestimmte Themen mit Spezialisten zu diskutieren und herauszufinden, ob, und in welcher Form wir die erarbeiteten Ideen und Prinzipien zukünftig innerhalb unserer weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten anwenden können. Gleichzeitig ergeben sich auf diese Weise für die Wissenschaftler der Universität zahlreiche Möglichkeiten zur Forschung in praxisnahen Themenfeldern.“

So beschäftigt sich die 20-köpfige Expertenrunde beim kommenden Treffen unter anderem mit verschiedenen Ansätzen einer schlanken und damit effektiven Produktentwicklung, dem sogenannten Lean Development. Weiterer Punkt auf der Agenda: Mögliche Anwendungsfelder von interaktiven und begehbaren 3D-Simulationen – einer der Forschungsschwerpunkte an der Universität Northampton.

„Statt am Bildschirm werden bestimmte Bauteile und Baugruppen schon in der Konstruktionsphase in einem begehbaren 3D-Projektionswürfel auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht“, erläutert Thomas Ehrl. Insgesamt fünf Hochleistungsrechner sind nötig, um den vier Meter breiten und vier Meter hohen Projektionswürfel der Universität Northampton zu betreiben. Ein Investment, das sich für ein Unternehmen alleine nicht auszahlen würde. Von den Vorzügen dieser Art des Konstruierens ist der Diplom-Ingenieur überzeugt: „Mit Hilfe der virtuellen Umgebung ist es unseren Entwicklern möglich, beispielsweise Platzverhältnisse und Schraubrichtungen zu testen oder die Kollisionen unterschiedlicher Bauteile auszumachen – egal, ob bei der simulierten Wartung oder einem Austausch der Komponenten. Unser Ziel: Ein optimiertes Design für alle neuen Produkte zu erreichen, das nicht nur praktischen Nutzen für unsere Kunden verspricht, sondern auch Zeitvorteile bei der Montage, beim Service oder der Modernisierung generiert.“

Kooperation schafft Mehrwert für beide Seiten

Die vertraglich geregelte Kooperation zwischen ThyssenKrupp Elevator und der School of Science and Technology der Universität Northampton besteht seit 2012. Das Besondere: Als eine von wenigen Hochschule weltweit bietet die Universität ihren Studierenden spezielle Studiengänge und Abschlüsse im Fachgebiet Aufzugtechnik an – darunter verschiedene Aufbaustudiengänge für den Master of Science (MSc) und den Doctor of Philosophy (PhD), wissenschaftlicher Doktorgrad und höchster Abschluss des Postgraduiertenstudiums. Aufbauend auf bereits bestehenden Beziehungen hat sich so eine Plattform für die Ausweitung langfristiger gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gebildet. „Wir freuen uns, dass diese prestigeträchtige Partnerschaft geschmiedet wurde“, kommentiert Professor Kamal Bechkoum, geschäftsführender Dekan der School of Science and Technology die Vereinbarung. „In Anbetracht des gegenwärtigen weltweiten Interesses an der Entwicklung sicherer und kosteneffizienter Beförderungsanlagen für den vertikalen Transport ist dies ein international bedeutendes Programm für die Zusammenarbeit im Bereich moderner Aufzugstechnik. Die Partnerschaft dokumentiert die Anerkennung der hohen Standards unseres Forschungsprogramms durch ThyssenKrupp Elevator. Im Ergebnis werden wir einen beidseitigen Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erleben, an dessen Ende neue und effiziente Transportsysteme für die höchsten Gebäude der Welt stehen.“

Die Business Area Elevator Technology umfasst die weltweiten Konzernaktivitäten im Geschäftsfeld Personenbeförderungsanlagen. Mit einem Umsatz von 5,7 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2011/2012 und Kunden in 150 Ländern zählt ThyssenKrupp Elevator zu den führenden Aufzugsunternehmen der Welt. Das Unternehmen mit mehr als 47.000 qualifizierten Mitarbeitern bietet innovative und energieeffiziente Produkte, entwickelt für die individuellen Anforderungen der Kunden. Das Portfolio umfasst Personen- und Lastenaufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige, Fluggastbrücken, Treppen- und Plattformlifte sowie maßgeschneiderte Servicelösungen für das gesamte Produktangebot. 900 Standorte rund um den Globus bilden ein dichtes Vertriebs- und Servicenetz und sichern somit eine optimale Nähe zum Kunden.