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Städte im Flow – dank smarter Services und Technologien

Aktuelle Statistiken und Prognosen lassen keine Zweifel zu: Die Welt ist urban geworden. Bis 2050 werden Schätzungen zufolge mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Viele Metropolregionen vollziehen dabei den Wandel in Megastädte: Tokio, Mexiko-Stadt, Seoul und Lagos sind nur einige der Städte, die inzwischen mehr als zehn Millionen Einwohner zählen.

Mit derartigen Weltstädten assoziieren wir Wolkenkratzer, die in den Himmel ragen, futuristische Verkehrsdrehkreuze und eine stark diversifizierte Bevölkerung. Ebenso könnten uns aber auch Verkehrschaos, eine ineffiziente Verwaltung und Luftverschmutzung in den Sinn kommen. Zum Glück finden Städte inzwischen smarte Lösungen für diese Probleme. Mit visionären Ideen begegnen sie den Herausforderungen, die mit explodierenden Bevölkerungszahlen einhergehen. Mittels digitalisierter Services gelingt es beispielsweise immer besser, Menschen durch den urbanen Raum zu navigieren.

Initiativen zur Optimierung der urbanen Mobilität liegen im Trend – ob bei der Koordinierung des Verkehrsflusses, dem Zugang zum öffentlichen Nahverkehr oder der Fortbewegung in Gebäuden. Mithilfe von IoT, Big Data und vorausschauend agierenden Technologien können Städte inzwischen umfassend verzahnte Mobilitätssysteme schaffen. Für Städtebewohner resultiert daraus das Versprechen einer nahtlosen Fortbewegung von zuhause ins Büro sowie im sonstigen Alltag – und das schnell, energiesparend, intuitiv und ohne lästige Verzögerungen.

Personenbeförderung, auf die man sich verlassen kann

Unverzichtbar für die Optimierung urbaner Mobilität sind dabei Big-Data-Analysen. Präventive Wartungslösungen schöpfen aus diesen enormen Datenbeständen Informationen, um den Zustand technischer Anlagen zu ermitteln und zu prognostizieren, wann die nächste Wartung erfolgen sollte. Hierdurch werden unerwartete Anlagenausfälle erheblich reduziert und die Betriebszeit maximiert.

Da immer mehr Menschen weltweit in Hochhäusern leben, sind derart innovative Gebäudeservices auch notwendig, um das Leben in Städten effizienter, barrierefreier und sicherer zu gestalten. Aufzüge transportieren mehr als 1 Milliarde Menschen pro Tag. Innovationen wie die präventive Wartungslösung MAX können mit bisher nie dagewesener Zuverlässigkeit neue Maßstäbe bei der Qualität urbaner Mobilitätslösungen setzen.

MAX sammelt und sendet Echtzeitdaten von vernetzten Aufzügen und Fahrtreppen in die intelligente Cloud. Komplexe Algorithmen berechnen die verbleibende Lebensdauer von Komponenten und ermitteln, wann für welches Bauteil eine Wartung ansteht. Gleichzeitig wird MAX kontinuierlich besser darin, wahrscheinliche Ausfälle aufzudecken, bevor sie tatsächlich auftreten. In Zukunft werden unsere Aufzüge und Fahrtreppen standardmäßig mit MAX ausgestattet.

Fließende Kommunikation

MAX „bewegt“ nicht nur Aufzüge besser, sondern kommuniziert auch effektiver. Damit ist gemeint, dass die Lösung mittels Kommunikation die Servicequalität verbessert. Servicetechniker, die mit Tablets und anderen digitalen Geräten ausgestattet sind, welche mit MAX vernetzt sind, wachsen über ihre ursprüngliche Rolle als Servicetechniker hinaus. Sie werden zu Kundenberatern, denn die Dienstleistungen, die sie erbringen, sind maßgeschneidert, kundenorientiert und proaktiv. Darüber hinaus liefert MAX via einem Online-Kundenportal, das Datenanalysen und Infografiken aufwartet beinhaltet, interessante Erkenntnisse zur Aufzugsnutzung.

Neue Agilität in der Mobilität

Digitale Technologien sind immer stärker miteinander vernetzt. So kann MAX beispielsweise durch AGILE Destination Controls erweitert werden – ein hoch entwickeltes System, das Fahrgäste automatisch zu dem Aufzug delegiert, der sie am schnellsten zum Ziel bringt. So können Menschenaufläufe vermieden werden. Das ist insbesondere hilfreich während der Coronakrise, um Social-Distancing-Regeln einzuhalten. Nicht zuletzt trägt die Technologie auch zu einem niedrigeren Energieverbrauch bei.

Außerdem kann dieser „digitale Schlüssel“ Schnittstellen zu neuen Technologien wie Robotern schaffen, die zunehmend in Logistikzentren eingesetzt werden und auf mehreren Ebenen navigieren müssen. Letztendlich sind die Möglichkeiten zur Nutzung dieser Technologien grenzenlos, um intelligente Zugriffssysteme zu schaffen, die Aufzüge, Fahrtreppen, Automatiktüren und Kunden verbinden.

Ein Eckpfeiler des intelligenten Gebäudes

MAX und AGILE setzen einen neuen Standard für smarte Lösungen und tragen dazu bei, Gebäudetechnik ins digitale Zeitalter zu überführen. Ein integriertes Ökosystem für Mobilität kann einen wichtigen Bestandteil der intelligenten Gebäudeinfrastruktur darstellen. Letztendlich werden alle smarten Services eines Gebäudes – ob für Mobilität, Sicherheit oder Klimatechnik – miteinander vernetzt sein und als ein einziges Ökosystem zusammenarbeiten. Bald werden wir uns kaum noch vorstellen können, in einem Gebäude zu leben, das nicht mit vollständig digitalisierten, smarten Services betrieben wird.

MAX in Gebäuden rund um den Globus

MAX wurde bereits in über 130.000 Aufzügen und Fahrtreppen weltweit installiert. Einige besonders interessante Gebäude, in denen MAX seinen Dienst tut, befinden sich dabei in Brasilien. Im letzten Jahrzehnt hat sich Brasilien in verstärktem Maße digitalen und IoT-Technologien zugewandt, um seine urbane Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen. Dieser smarte Ansatz zeigt sich auch an einer Vielzahl neuer Wolkenkratzer.

Infinity Coast in Balneário Camboriú, fertiggestellt im Jahr 2019, zählt mit 234 Metern und 66 Stockwerken zu den höchsten Gebäuden des Landes. Es ist mit vier Aufzügen ausgestattet, die vier Meter pro Sekunde zurücklegen und Fahrgäste so in nur einer Minute ins oberste Stockwerk befördern. Technologie ist für das Infinity Coast von essenzieller Bedeutung. MAX wird noch im Jahr 2020 implementiert werden, um für eine optimale Servicequalität zu sorgen.

Das Birmann 32 in São Paulo, dessen Fertigstellung für 2020 geplant ist, verfügt über die ersten Aufzüge in Brasilien, die eine Geschwindigkeit von 7 Metern pro Sekunde erreichen. Das Projekt beinhaltet sowohl die Technologie, um die Nutzung analog der Projektanforderungen zu steuern, als auch MAX.

Und in Frankfurt a. Main trumpft der aufsehenerregende Neubau „99 West“ mit einigen Innovationen auf: Zehn hochmoderne Aufzüge, von denen sechs eine Beförderungshöhe von mehr als 95 Metern aufweisen, werden mit AGILE Destination Controls ausgestattet. Alle Aufzüge werden auch mit MAX verbunden sein.